Der TV Kirchzell hat im Heimspiel gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf II eine 32:36 (16:21)-Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die junge und temporeiche Mannschaft der Gäste fand der Odenwaldexpress über weite Strecken nicht den entscheidenden Zugriff.
Die Partie begann ausgeglichen. Jannik Wolf sorgte früh für wichtige Treffer, auch Levgen Zhuk war vom Siebenmeterpunkt sicher und hielt den TVK zunächst im Spiel. Doch Friesenheim-Hochdorf brachte von Anfang an viel Tempo auf die Platte und nutzte seine Chancen konsequent.
Nach dem zwischenzeitlichen 13:13 durch Antonio Schnellbacher in der 22. Minute blieb die Begegnung offen, ehe sich die Gäste in der Schlussphase der ersten Halbzeit etwas absetzen konnten. Kirchzell leistete sich in dieser Phase zu viele einfache Gegentreffer, sodass das HLZ mit einer 21:16-Führung in die Pause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Der TVK kämpfte sich immer wieder heran – unter anderem durch Treffer von Joshua Osifo, Jannik Wolf und Niklas Ihmer – doch Friesenheim-Hochdorf hatte fast immer die passende Antwort. Besonders das schnelle Umschaltspiel der Gäste bereitete Kirchzell große Probleme.
Als das HLZ in der 46. Minute auf 30:23 davonzog, schien die Partie bereits entschieden. Dennoch gab sich die Mannschaft von Povilas Babarskas nicht auf. Levgen Zhuk, Anton Bayer und Tom Spieß verkürzten in der Schlussphase noch einmal, und beim 31:34 keimte kurz Hoffnung auf.
Mehr ließ der Gegner jedoch nicht zu. Friesenheim-Hochdorf blieb ruhig, nutzte seine Chancen in den entscheidenden Momenten und brachte den Auswärtssieg souverän ins Ziel.
Am Ende stand eine 32:36-Heimniederlage für den TVK, der sich trotz großem Einsatz nicht mehr entscheidend zurückkämpfen konnte. Nun gilt es, die Partie aufzuarbeiten und in den verbleibenden zwei Saisonspielen noch einmal alles auf die Platte zu bringen.


