TV 1908 Kirchzell

Starke Schlussphase beschert dem TVK den 34:31-Heimsieg

Der TV Kirchzell ist mit einem Erfolg in die neue Saison gestartet. Gegen die TuS 82 Opladen setzte sich der TVK nach einer intensiven und über weite Strecken ausgeglichenen Partie mit 34:31 (17:15) durch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte sich Kirchzell vor allem in der Abwehr deutlich. In einer spannenden Schlussphase behielt der TVK schließlich die Nerven und machte den Sieg in den letzten Minuten perfekt.

Dabei gehörte der Beginn zunächst den Gästen. Während Kirchzell seinen ersten Angriff nicht erfolgreich abschließen konnte, nutzte die TuS ihre Möglichkeiten konsequenter und führte nach sieben Minuten mit 4:1. Tim Häufglöckner erzielte die ersten beiden Kirchzeller Treffer und hielt seine Mannschaft damit im Spiel. Opladen blieb zunächst tonangebend und setzte sich in der 14. Minute nach einem TVK-Fehlwurf und anschließendem Gegenstoß auf 8:5 ab.

Doch langsam fand Kirchzell besser in die Partie. Häufglöckner verkürzte und wenig später sorgte Niklas Ihmer im Gegenstoß für den 8:8-Ausgleich. Gleichzeitig wurde die Begegnung zunehmend hektischer. Zeitstrafen, intensive Zweikämpfe und einige unübersichtliche Situationen sorgten dafür, dass nun auch auf den Rängen deutlich mehr Leben in die Halle kam.

Die Hektik schien den TVK regelrecht aufzuwecken. Vor allem die Abwehr steigerte sich. Am Kreis wurde konsequent gearbeitet und auch abseits des Balles um jeden Zentimeter gekämpft. Mario Stark, der in der 15. Minute erstmals auf das Feld kam, fügte sich gut ein und erzielte in Unterzahl den Treffer zum 11:11.

Ein weiterer wichtiger Faktor war nun Joshua Löffelmann im Kirchzeller Tor. Mit mehreren Paraden gab er seiner Mannschaft den nötigen Rückhalt. Nach einem Ballgewinn der Abwehr holte Stark einen Siebenmeter heraus, den Levgen Zhuk zum 13:13 verwandelte. In der 26. Minute übernahm der TVK schließlich erstmals die Führung. Zhuk scheiterte zunächst vom Siebenmeterpunkt, setzte den Nachwurf aber zum 14:13 ins Netz.

Kirchzell hatte die Begegnung gedreht. Nach einer weiteren Parade Löffelmanns erhöhte Jannik Wolf auf 15:13. Anschließend traf Stark zweimal und brachte den TVK mit 17:14 in Führung. Opladen konnte vor der Pause noch einmal verkürzen, sodass es mit einem 17:15 für den TVK in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung zunächst in Kirchzeller Hand. Joshua Osifo traf aus dem Rückraum zum 18:16, ehe Zhuk einen Ball abfing und ins verwaiste TuS-Tor zum 19:16 einnetzte. Häufglöckner und Lasse Becker legten nach und beim 21:17 in der 38. Minute hatte sich der TVK erstmals einen Vier-Tore-Vorsprung erarbeitet.

Entschieden war allerdings noch lange nichts. Opladen kämpfte sich zurück, während Kirchzell einige Möglichkeiten liegen ließ. Innerhalb weniger Minuten schmolz der Vorsprung dahin und in der 43. Minute erzielte die TuS den 21:21-Ausgleich. Löffelmann verhinderte anschließend mit einer wichtigen Parade nach einem Kirchzeller Stürmerfoul sogar den möglichen Rückstand.

Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Wolf brachte den TVK im Gegenstoß wieder mit 22:21 nach vorne, doch Opladen antwortete und übernahm beim 23:22 in der 46. Minute erstmals seit langer Zeit wieder die Führung. Trainer Povilas Babarskas reagierte mit einer Auszeit.

Die zeigte Wirkung. Osifo stellte auf 23:23, Löffelmann parierte erneut und Wolf traf vom Kreis zur 24:23-Führung. Nach einem Fehler der Gäste erhöhte Stark auf 25:23. Die TuS blieb jedoch hartnäckig und ließ sich auch in dieser Phase nicht abschütteln.

So ging es mit einem knappen Vorsprung für den TVK in die letzten Minuten. Niklas Ihmer übernahm nun zunehmend Verantwortung. Zweimal verwandelte er vom Siebenmeterpunkt, später traf er zum 28:26. Opladen blieb dran und glich fünf Minuten vor Schluss erneut zum 28:28 aus. Ihmer antwortete unmittelbar mit dem 29:28, Zhuk erhöhte wenig später auf 30:28.

Doch auch damit war die Partie noch nicht entschieden. Opladen verkürzte und stellte in der 58. Minute auf 30:30. Zusätzlich musste Mario Stark für zwei Minuten vom Feld. Der TVK stand damit ausgerechnet in der entscheidenden Phase in Unterzahl.

Kirchzell behielt trotzdem die Ruhe. Lasse Becker traf in Unterzahl zum 31:30, ehe Opladen in der 59. Minute noch einmal zum 31:31 ausglich. Die letzten gut 60 Sekunden gehörten dann dem TVK.

Becker erzielte in der Schlussminute das wichtige 32:31. Anschließend eroberte die Kirchzeller Abwehr noch einmal den Ball. Babarskas nahm bei 38 verbleibenden Sekunden seine Auszeit und der folgende Angriff saß: Ihmer traf zum 33:31. Spätestens damit war die Partie entschieden. Nach der letzten Auszeit der Gäste setzte Becker schließlich mit seinem Treffer zum 34:31 den Schlusspunkt.

Nach einem schwierigen Start zeigte der TVK über weite Strecken eine starke kämpferische Leistung. Besonders die Steigerung in der Abwehr und die zahlreichen wichtigen Paraden von Joshua Löffelmann waren entscheidend. Auch als Opladen einen Vier-Tore-Rückstand aufholte und die Partie kurz vor Schluss wieder völlig offen war, blieb Kirchzell ruhig. Mit einer konzentrierten Schlussphase sicherte sich der TVK schließlich verdient den 34:31-Erfolg.

„Jeder Ball muss uns gehören“ – TVK heiß auf den Saisonstart

Am kommenden Samstag ist die lange Vorbereitung vorbei und für den TV Kirchzell wird es wieder ernst. Zum Auftakt in die neue Saison der 3. Liga Süd-West empfängt der TVK die TuS 82 Opladen. Anwurf in der Dreifachsporthalle Miltenberg Nord ist am Samstag, 29. August, um 19.30 Uhr.

Für TVK-Trainer Povilas Babarskas beginnt damit seine zweite Saison an der Seitenlinie der Kirchzeller. Im Vergleich zum vergangenen Sommer kennt er inzwischen nicht nur seine Mannschaft deutlich besser, sondern auch die besonderen Bedingungen in der 3. Liga. „Jetzt weiß ich mehr oder weniger, wie die 3. Liga und der Spielbetrieb funktionieren“, sagt Babarskas. Gerade weil die Spieler keine Vollprofis sind und die gemeinsame Trainingszeit entsprechend begrenzt ist, könne er Abläufe und Inhalte mittlerweile besser einschätzen und planen.

Davon profitierte auch die Vorbereitung. Die Trainingseinheiten waren teilweise länger als während der regulären Saison und der TVK nutzte die vergangenen Wochen, um auf der Arbeit des Vorjahres aufzubauen und gleichzeitig neue Dinge einzuführen. Mit dem Verlauf zeigt sich Babarskas zufrieden: „Die Spieler haben super mitgezogen.“

Eine genaue Standortbestimmung möchte der Trainer vor dem ersten Pflichtspiel allerdings nicht abgeben. Erst die kommenden Wochen werden zeigen, wo der TVK im Vergleich zur Konkurrenz tatsächlich steht. „Meiner Meinung nach stehen wir nicht schlecht. Ich glaube, wir sind auch ein bisschen weiter als letztes Jahr“, sagt Babarskas, sieht aber gleichzeitig noch genügend Entwicklungsmöglichkeiten: „Wir haben noch Potenzial nach oben, ganz klar. Aber die Saison ist lang und deshalb müssen wir alles Schritt für Schritt machen.“

Opladen als Wundertüte

Ähnlich schwer einzuschätzen ist zum Auftakt der Gegner. Bei der TuS 82 Opladen hat es Veränderungen gegeben. Mehrere junge Spieler sind zur Mannschaft gestoßen, zudem geht Opladen mit einem neuen Trainer in die Saison. Für Babarskas macht genau das die Vorbereitung auf das erste Spiel nicht einfacher. Er bezeichnet den Gegner deshalb als eine Art „Wundertüte“.

Vorbereitungsspiele können zwar Hinweise liefern, mit dem ersten Punktspiel beginnt aber eine andere Phase. Babarskas erwartet eine hochmotivierte Opladener Mannschaft – und genau das verlangt er auch von seinem eigenen Team.

Nach einer fast zweimonatigen Vorbereitung ist die Vorfreude beim TVK jedenfalls deutlich zu spüren. „Ich warte schon auf das erste Spiel, dass es endlich losgeht. Ich glaube, die Jungs auch“, sagt Babarskas. In den verbleibenden Trainingseinheiten soll nun noch am konkreten Plan für Samstag gearbeitet werden.

Personell sieht es zu Wochenbeginn ordentlich aus. Eine endgültige Aussage über den Kader für Samstag möchte Babarskas allerdings noch nicht treffen. Bis zum Saisonauftakt stehen schließlich noch einige Trainingseinheiten an.

„Zu Hause müssen wir kämpferisch die bessere Mannschaft sein“

Was Babarskas am Samstag von seiner Mannschaft erwartet, ist dagegen schon jetzt eindeutig. Von der ersten Minute an soll der TVK zeigen, mit welcher Einstellung er in die neue Saison gehen möchte.

„Ich will unbedingt sehen, dass die Jungs um jeden Ball kämpfen“, fordert der Trainer. Gerade in eigener Halle müsse Kirchzell von der kämpferischen Seite die bessere Mannschaft sein.

Dabei setzt der TVK auch wieder auf die Unterstützung von den Rängen. In der vergangenen Saison sorgten die Kirchzeller Anhänger immer wieder für eine starke Atmosphäre in der Miltenberger Halle. Genau dieses Zusammenspiel zwischen Mannschaft und Zuschauern soll auch in der neuen Runde wieder entstehen. Wenn die Fans sehen, dass die Spieler um jeden Ball kämpfen und unbedingt gewinnen wollen, ist sich Babarskas sicher, dass auch von den Rängen noch einmal „ein paar Prozent mehr“ kommen.

Und so soll am Samstagabend möglichst vom ersten Ball an wieder das entstehen, was den TVK in Miltenberg auszeichnet: eine Mannschaft, die kämpft, und eine Halle, die mitgeht.

Nach fast zwei Monaten Vorbereitung fällt endlich der Startschuss. Samstag, 29. August, 19.30 Uhr, Dreifachsporthalle Miltenberg Nord: TV Kirchzell gegen TuS 82 Opladen.

Knappe Heimniederlage zum Saisonabschluss

Der TV Kirchzell hat sich im letzten Saisonspiel der 3. Liga Süd-West trotz großem Kampf knapp mit 23:25 (13:13) gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II geschlagen geben müssen. Vor heimischer Kulisse zeigte der Odenwaldexpress zum Abschluss noch einmal eine engagierte Leistung, musste sich am Ende jedoch einer jungen und temporeichen Gästemannschaft beugen.

Die Partie begann mit einer starken Aktion von Tobias Evers, der bereits in der Anfangsphase einen Gegenstoß der Gäste entschärfte. Kurz darauf brachte Levgen Zhuk den TVK per Siebenmeter erstmals auf die Anzeigetafel. Insgesamt entwickelte sich von Beginn an ein intensives und ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

Kirchzell hielt vor allem über Kampfgeist und Einsatz dagegen. Niklas Ihmer traf unter anderem sehenswert per Kempa, Vadym Oskilko und Jannik Wolf steuerten wichtige Treffer bei. Immer wieder gelang es dem TVK, Rückstände zu verkürzen oder auszugleichen. Besonders Levgen Zhuk übernahm Verantwortung und war mit zahlreichen Treffern, darunter mehrere sicher verwandelte Siebenmeter, der prägende Akteur im Angriffsspiel der Gastgeber.

Defensiv zeigte der TVK ebenfalls immer wieder gute Aktionen. Neben Tobias Evers konnte sich auch Joshua Löffelmann mehrfach mit wichtigen Paraden auszeichnen und hielt seine Mannschaft damit lange im Spiel. Dennoch nutzten die Gäste ihre Chancen insgesamt konsequenter und gingen mit einem 13:13-Unentschieden in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung zunächst offen. Antonio Schnellbacher und Niklas Ihmer sorgten für die erneute Kirchzeller Führung, ehe die HSG Mitte der zweiten Halbzeit das Spiel langsam auf ihre Seite ziehen konnte. Vor allem die Treffer aus dem Rückraum und das Tempospiel der Gäste bereiteten dem TVK zunehmend Probleme.

Trotzdem gab sich Kirchzell nie auf. In der Schlussphase sorgte Oleh Soloviov mit mehreren Treffern noch einmal für Hoffnung und verkürzte den Rückstand. Auch Vadym Oskilko traf kurz vor Schluss nochmals für den TVK. Am Ende reichte die Aufholjagd jedoch nicht mehr aus und die Gäste nahmen beim 25:23 beide Punkte mit.

Emotional wurde es nach dem Schlusspfiff: Mit Louis Hauptmann, Antonio Schnellbacher und Oleh Soloviov wurden drei Spieler verabschiedet, die künftig nicht mehr das Trikot des TV Kirchzell tragen werden. Die Zuschauer verabschiedeten die Spieler mit großem Applaus und sorgten trotz der Niederlage für einen würdigen Saisonabschluss in der Miltenberger Dreifachsporthalle.

Im Anschluss ließ die TVK-Familie die Saison gemeinsam in der Halle ausklingen. Spieler, Verantwortliche und Fans feierten zusammen den Saisonabschluss und blickten auf eine intensive Spielzeit zurück. Trotz der Niederlage zum Abschluss beendet der TV Kirchzell die Saison auf einem starken neunten Tabellenplatz in der 3. Liga Süd-West.

Zu den Bilder vom letzten Spiel und der Verabschiedung.

TV Kirchzell empfängt die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen – Anschließend Verabschiedung und 1,50€-Party

Zum letzten Heimspiel der Saison empfängt der TV Kirchzell am Samstagabend die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Anwurf der Partie in der Dreifachsporthalle Miltenberg ist am 09. Mai um 19:30 Uhr. Für den TVK geht es dabei nicht nur um die letzten Punkte der Saison, sondern auch darum, sich gemeinsam mit den Fans mit einem positiven Gefühl in die Sommerpause zu verabschieden.

Das Hinspiel gegen die junge und spielstarke Mannschaft aus Mittelhessen verlief aus Sicht der Kirchzeller deutlich enttäuschend. Damals musste der TVK eine klare Niederlage hinnehmen und war personell stark eingeschränkt. Dennoch will man sich darauf nicht ausruhen. Auch diesmal wartet mit der Bundesliga-Reserve der HSG eine Mannschaft mit enorm viel Qualität und Tempo auf den TVK.

„Dutenhofen kommt mit einer jungen Mannschaft, aber mit sehr, sehr viel Qualität. Sie haben zuletzt starke Ergebnisse eingefahren und auf uns wartet sehr viel Arbeit“, blickt der TVK-Coach auf die Partie voraus. Besonders die letzten Auftritte der Gäste unterstreichen ihre starke Form.

Die personelle Situation beim TVK bleibt unterdessen leicht angespannt. Einige Spieler konnten zu Wochenbeginn noch nicht trainieren, sollen im Laufe der Woche aber wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Entscheidend wird für die Kirchzeller vor allem sein, mit Leidenschaft, Emotionen und Unterstützung der eigenen Fans aufzutreten.

„Mit unseren Fans im Rücken wollen wir unbedingt eine gute Leistung auf die Platte bringen. Das wird das Wichtigste sein, damit wir mit einem guten Gefühl aus der Saison gehen“, so der Trainer weiter.

Rund um das Spiel wird es zudem emotional: Nach der Begegnung werden die Spieler verabschiedet, die den TVK nach der Saison verlassen werden. Im Anschluss lädt der Verein alle Fans, Spieler und Unterstützer zur traditionellen 1,50-Euro-Party ein, um gemeinsam den Saisonabschluss zu feiern.

TV Kirchzell siegt in Haßloch – starke Abwehr legt den Grundstein

Der TV Kirchzell hat sich im Auswärtsspiel bei der TSG Haßloch mit 32:27 durchgesetzt und damit einen verdienten Sieg eingefahren. Grundlage für den Erfolg war vor allem eine starke Defensivleistung im zweiten Durchgang.

Personell musste der TVK kurzfristig auf Tom Spieß verzichten, der krankheitsbedingt ausfiel. Dadurch ergaben sich einige Umstellungen, unter anderem rückte Vadym Oskilko stärker in den Fokus. Der junge Spieler zeigte eine engagierte Leistung, auch wenn ihm – wie zu erwarten – noch nicht in allen Situationen die nötige Konstanz gelang.

Kirchzell startete konzentriert in die Partie und hielt sich zunächst gut an die eigenen Abläufe. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, ehe eine hektische Phase mit Zeitstrafen, Ballverlusten und Unkonzentriertheiten dafür sorgte, dass Haßloch zurück ins Spiel fand und zwischenzeitlich sogar die Führung übernahm. Mit einem knappen Rückstand ging es schließlich in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der TVK dann deutlich stabiler. Vor allem in der Abwehr agierte die Mannschaft kompakt und diszipliniert. Unterstützt von Torhüter Tobias, der unter anderem mehrere Siebenmeter entschärfte, ließ Kirchzell über einen längeren Zeitraum kaum Treffer zu. In dieser Phase hätte sich der TVK bereits deutlicher absetzen können, ließ jedoch einige Chancen ungenutzt und leistete sich technische Fehler.

Dennoch übernahm Kirchzell zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Auch die Umstellung der Gastgeber auf eine offensive 7-gegen-6-Variante brachte den TVK nur kurzzeitig aus dem Rhythmus. Im Angriff wurden weiterhin Lösungen gefunden, sodass der Vorsprung behauptet und schließlich ausgebaut werden konnte.

In den Schlussminuten spielte Kirchzell die Partie souverän zu Ende. Treffer unter anderem von Jannik Wolf, Antonio Schnellbacher und Joshua Osifo sorgten für klare Verhältnisse.

Unterm Strich steht ein verdienter Auswärtssieg, bei dem vor allem die starke Abwehrarbeit und die geschlossene Mannschaftsleistung den Unterschied ausmachten. Gleichzeitig zeigte sich, dass die junge Mannschaft auf einem guten Weg ist, auch wenn es weiterhin darum geht, mehr Stabilität über die gesamte Spielzeit zu entwickeln.